Die Stenhøj – Gruppe feiert 100-jähriges Jubiläum!

Die Stenhøj – Gruppe feiert 100-jähriges Jubiläum!
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Die Stenhøj – Gruppe feiert 100-jähriges Jubiläum!
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STENHØJ ist seit 100 Jahren Teil der Automobilindustrie

Dieses Jahr feiert die Stenhøj – Gruppe 100-jähriges Jubiläum! Seit einem Jahrhundert ist Stenhøj nun ein bedeutender Teil der Automobilindustrie, als Lieferant für Premiumprodukte in alle Welt.

Innovationsgeist, Anpassungsfähigkeit, Initiative und vor allem der Wunsch, ein internationales Geschäft aufzubauen, haben die Geschichte Stenhøjs geprägt.

Ein Geschäft entsteht

„Ich möchte ein Geschäft aufbauen und 100 Leute haben, die für mich arbeiten“ – das sagte Sigurd Stenhøj zu seiner Mutter, als er zur Schule kam. Die ersten Schritte zur Verwirklichung seines Traumes machte er 1917, als er eine Schmiede für einen Betrag von 3.000 DKKR von seinem Chef übernahm.

Erst 1929 kam sein eigentliches Lebenswerk in Gang. Und wie bei vielen großen Dinge, war es auch in diesem Fall: es war die Lösung eines Alltagsproblems, das den Grundstock für seinen Erfolg gelegt hat.

In den 1920ern nahm der Verkehr auf den dänischen Straßen kontinuierlich zu, was bedeutete, dass mehr und mehr Autos den Weg in die Schmiede fanden, wo Sigurd Stenhøj zwischenzeitlich zu einem erfahrenen Mechaniker wurde. Chevrolet war einer der ersten Automobilhersteller, die auf den dänischen Markt kamen und folglich kamen diese Autos in seine Werkstatt zur Reparatur. Das war großartig für Sigurd, obwohl das flache Design der Chevrolet Modelle einige Probleme verursachte, vor allem für die Mechaniker, die etwas fülliger waren. Es war problematisch für ihn, unter das Fahrzeug zu kommen und das war der Moment, wo Sigurd die Idee mit dem Auto-Aufzug kam.

Zuerst Dänemark und dann der Rest der Welt

Die internationalen Märkte zu erobern war schon immer das Ziel für Stenhøj und ist heute wie damals ein wichtiger Punkt in der Firmenstrategie.

Das Geschäft mit den Hebebühnen lief richtig gut für Sigurd Stenhøj und die Nachricht verbreitete sich schnell um die Welt. Tatsächlich erreichte diese Nachricht sogar Südafrika, wo ein dänischer Ingenieur dänische Produkte importierte. Bald folgten Länder wie Marokko, Norwegen, Ägypten und Lettland und Stenhøj eroberte nach und nach die Märkte in der ganzen Welt.

„Wenn Du einen Globus drehst und deinen Finger auf irgendeine Stelle des Globus setzt, ist dort vermutlich ganz in der Nähe ein Stenhøj Partner zu finden“ sagt Sören Madsen, CEO der Stenhøj Group und fährt fort: „wir streben unaufhörlich danach, neue Märkte auf der ganzen Welt zu erschließen“.

Diese Strategie wurde 2016 deutlich, als die neue Marke AUTOPSTENHOJ auf den Markt gebracht wurde. autop – eine Tochter der Stenhøj Gruppe und die dänische Firma Stenhøj schlossen sich zusammen, um gemeinsam weltweit unter der Marke AUTOPSTENHOJ ein komplettes Produktportfolio anbieten zu können.

„Unser Ziel ist es, der weltweit führende Lieferant und für die Kunden die erste Wahl in Sachen Hebetechnik, Werkstattausrüstung und Service zu sein“ sagt CEO Sören Madsen.

Innovationsgeist und Anpassungsfähigkeit

Sigurd Stenhoj hat einst gesagt: „Initiative ist eine Qualität, die nur wenige besitzen, selbst wenn sie noch so viele Talente haben.“ Er benötigte all sein Talent als der Krieg 1940 auch Dänemark erreichte und Eisen knapp wurde. Einmal mehr stellte er unter Beweis, dass er eine Lösung für alles hatte. Er war gut vorbereitet und hatte große Summen in Eisen investiert, bevor die Einfuhr gestoppt wurde. Aber dennoch war es nicht genug. Also musste Sigurd sich eine neue Bezugsquelle überlegen. Auf dem Boden des Meeres gab es viel Eisen in den Schiffswracks. Also schickte Sigurd Taucher mit Lötlampen aus, um das Eisen zu bergen. Trotz all seiner Bemühungen, forderte der Krieg irgendwann seinen Zoll und die Nachfrage nach Hebebühnen kam zum Erliegen; Sigurd war gezwungen nach anderen Geschäftsfeldern zu suchen. Und wieder war er erfolgreich! Das Ergebnis war eine lange Reihe von interessanten Erfindungen und Ideen wie eine Apfelsaftpresse, ein Kartoffelkocher und ein Gasgenerator. Die Gasknappheit bedeutete, dass viele Autos stillstanden, aber der Gasgenerator konnte diese Auto und sogar LKW antreiben.

Flexibilität und die Fähigkeit sich anzupassen sind entscheidend in einer sich ständig verändernden Welt. Stenhøj stellt keine Kartoffelkocher oder Apfelsaftpressen mehr her. Heute liegt der Fokus auf der Entwicklung von Premium-Produkten, die den neuesten technischen Standards entsprechen, um auch zukünftig die Kunden auf der ganzen Welt zufriedenzustellen.

Das Kerngeschäft ist die Automobilindustrie, aber Stenhøj entwickelt und verkauft eine ganze Reihe von Produkten für den Industriesektor, wie Kompressoren, Teilereinigungsmaschinen, hydraulische Pressen, Biegemaschinen und Räummaschinen für große Produktionsstätten und Automobilhersteller.

Premium Produkte

Stenhøj Produkte werden in enger Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie – speziell mit den Automobilherstellern – entwickelt. Die maßgeschneiderten Lösungen, Qualität und Langlebigkeit sind weltweit bekannt. Die enge Zusammenarbeit mit den Automobilwerken gewährleistet auch langfristig ein Produktportfolio, das den Erwartungen auch in Zukunft gerecht wird.

Die Stenhøj Gruppe besteht aus 10 Tochtergesellschaften und mehr als 600 Angestellten. Der Firmensitz ist nach wie vor in DK- Barrit, wo auch heute noch Hebebühnen, Kompressoren, Pressen und Räummaschinen gebaut werden.

Das Unternehmen ist noch immer in Familienbesitz. Heute sind Sören und Lene Madsen die Eigentümer.